Lexikon: Praxis-Begriffe verständlich erklärt
Von A wie Abrechnung bis Z wie Zulassung: Unser umfassendes Lexikon erklärt alle wichtigen Begriffe rund um medizinische Praxen, Praxisgründung, Praxisbetrieb und Praxisübernahme verständlich und praxisnah.
Inhaltsverzeichnis
Abschreibung
Abschreibung bezeichnet die jährliche Wertminderung von Anlagegütern wie Geräten oder Möbeln. Sie mindert den steuerpflichtigen Gewinn und verteilt Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer. Eine korrekte Abschreibungspraxis ist steuerlich relevant.
Alleinstellungsmerkmal (USP)
Der USP (Unique Selling Proposition) ist das besondere Merkmal, das eine Praxis von der Konkurrenz abhebt. Das kann ein spezielles Leistungsangebot, eine moderne Ausstattung oder besondere Patientenorientierung sein. Ein starker USP ist zentral für erfolgreiches Praxismarketing.
Approbation
Die Approbation ist die staatliche Zulassung, den Arztberuf eigenverantwortlich auszuüben. Sie wird nach Abschluss des Medizinstudiums und bestandener Prüfungen erteilt. Sie bildet die rechtliche Grundlage für jede ärztliche Tätigkeit.
Arbeitgebermarke
Die Arbeitgebermarke beschreibt das Image der Praxis als attraktiver Arbeitgeber. Sie entsteht durch Unternehmenskultur, Führung und Kommunikation. Eine starke Arbeitgebermarke hilft, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
Arbeitsrecht
Arbeitsrecht regelt die Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es betrifft Themen wie Kündigung, Urlaub, Arbeitszeit und Mutterschutz. Praxen müssen arbeitsrechtliche Vorgaben konsequent einhalten, um Konflikte zu vermeiden.
Arbeitsvertrag
Der Arbeitsvertrag regelt das Beschäftigungsverhältnis zwischen Praxisinhaber und Mitarbeiter. Er enthält Angaben zu Aufgaben, Arbeitszeiten, Vergütung und Urlaub. Eine klare Vertragsgestaltung schafft Rechtssicherheit für beide Seiten.
Arbeitszeiterfassung
Arbeitszeiterfassung dokumentiert die Anwesenheitszeiten der Mitarbeitenden. Sie dient der Transparenz, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Abrechnung. Digitale Systeme erleichtern die Erfassung und Auswertung erheblich.
Ärztekammer
Die Ärztekammer ist die berufsständische Vertretung aller approbierten Ärztinnen und Ärzte eines Bundeslandes. Sie regelt Weiterbildung, Berufsordnung und Qualitätssicherung. Zudem unterstützt sie bei Fragen zu Ethik und Berufsausübung.
Arzthelfer/in
Arzthelferinnen sind die Vorgängerinnen der heutigen MFAs. Sie unterstützen den Arzt bei Behandlungen, übernehmen Verwaltungsaufgaben und kümmern sich um Patientenbetreuung. Der Begriff wird heute oft synonym zu MFA verwendet.
Arztpraxis
Eine Arztpraxis ist die organisatorische und räumliche Einheit, in der ein Arzt oder eine Ärztin Patienten medizinisch versorgt. Sie kann als Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis oder Teil eines MVZ betrieben werden. Die Praxis bildet das wirtschaftliche Fundament der ärztlichen Selbstständigkeit.
Außenbeschilderung
Die Außenbeschilderung ist oft der erste visuelle Kontaktpunkt der Patienten mit der Praxis. Sie sollte gut sichtbar, informativ und im Corporate Design gestaltet sein. Eine hochwertige Beschilderung wirkt professionell und einladend.
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit bedeutet, dass die Praxis ohne Hindernisse für Menschen mit Einschränkungen zugänglich ist. Dazu gehören Rampen, breite Türen und barrierefreie Toiletten. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und Ausdruck sozialer Verantwortung.
Bedarfsplanung
Die Bedarfsplanung steuert die Anzahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in einer Region. Ziel ist eine ausgewogene Medizinische Versorgung der Bevölkerung. Sie wird von den Kassenärztlichen Vereinigungen und dem Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegt.
Behandlungsraum
Behandlungsräume sind zentrale Arbeitsbereiche, in denen Untersuchungen und Therapien stattfinden. Sie müssen ergonomisch, hygienisch und funktional eingerichtet sein. Moderne Ausstattung erleichtert die Arbeit und unterstützt die Behandlungsqualität.
Benchmarking
Benchmarking vergleicht betriebswirtschaftliche Kennzahlen einer Praxis mit Branchenstandards oder Wettbewerbern. Es hilft, Stärken und Schwächen zu erkennen. So können gezielt Verbesserungen umgesetzt werden.
Berufsausübungsgemeinschaft (BAG)
Die BAG ist eine rechtliche Organisationsform, in der mehrere Ärztinnen oder Ärzte gemeinsam medizinisch tätig sind. Sie teilen Verantwortung, Erträge und Pflichten. Verträge und klare Strukturen sind entscheidend für den Erfolg dieser Zusammenarbeit.
Berufshaftpflichtversicherung
Diese Versicherung deckt Schäden ab, die durch ärztliche Tätigkeit entstehen können. Sie ist für niedergelassene Ärztinnen gesetzlich vorgeschrieben. Die Deckungssumme sollte an Fachrichtung und Risiko angepasst werden.
Berufsordnung
Die Berufsordnung der Ärztekammer legt die berufsethischen und rechtlichen Regeln für Ärztinnen und Ärzte fest. Sie regelt unter anderem Werbung, Kooperationen und Dokumentationspflichten. Ihre Einhaltung ist verpflichtend für alle Kammermitglieder.
Betriebsmittelkredit
Ein Betriebsmittelkredit dient der Finanzierung laufender Ausgaben wie Gehälter, Miete und Materialkosten. Er überbrückt insbesondere in der Anfangsphase schwankende Einnahmen. Banken verlangen meist eine solide Finanzplanung und Sicherheiten.
Betriebsprüfung
Eine Betriebsprüfung ist eine Kontrolle durch das Finanzamt, um steuerliche Angaben zu überprüfen. Arztpraxen werden regelmäßig stichprobenartig geprüft. Eine gute Buchhaltung und Dokumentation reduzieren das Risiko von Nachzahlungen.
Bilanzierung
Bilanzierung bedeutet die Erstellung einer Bilanz, die Vermögen, Schulden und Eigenkapital einer Praxis darstellt. Sie ist für größere Praxen oder bestimmte Gesellschaftsformen verpflichtend. Die Bilanz liefert einen Überblick über die finanzielle Lage.
Bonität
Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit eines Gründers oder Unternehmens. Banken prüfen dabei Einkommen, Sicherheiten und finanzielle Verlässlichkeit. Eine gute Bonität führt zu besseren Konditionen bei Krediten und Leasingverträgen.
Brandschutz
Brandschutz beinhaltet alle baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Bränden. Feuerlöscher, Fluchtwege und Schulungen gehören dazu. Er ist gesetzlich vorgeschrieben und lebenswichtig.
Break-even-Analyse
Die Break-even-Analyse ermittelt den Punkt, an dem Einnahmen und Ausgaben einer Praxis sich ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt arbeitet die Praxis profitabel. Sie hilft, realistische Umsatzziele und Preisstrategien zu entwickeln.
Broschüre
Eine Praxisbroschüre bietet umfassende Informationen über Team, Leistungen und Philosophie. Sie dient der Patientenbindung und der Imagepflege. Hochwertige Gestaltung vermittelt Professionalität und Vertrauen.
Buchführung
Die Buchführung dokumentiert alle finanziellen Vorgänge der Praxis systematisch. Sie bildet die Grundlage für Steuererklärungen und betriebswirtschaftliche Auswertungen. Eine ordnungsgemäße Buchführung ist gesetzlich vorgeschrieben.
Businessmodell
Das Businessmodell beschreibt, wie eine Praxis medizinische Leistungen anbietet und damit wirtschaftlich arbeitet. Es umfasst Zielgruppe, Leistungsangebot, Preisstruktur und Erlösquellen. Ein klares Modell hilft, die Praxis strategisch erfolgreich zu positionieren.
Businessplan
Der Businessplan ist das zentrale Planungs- und Steuerungsinstrument bei der Gründung einer Arztpraxis. Er beschreibt Ziele, Strategien, Marktanalyse, Finanzierung und Umsetzung. Ein überzeugender Businessplan ist Grundlage für Bankgespräche, Fördermittel und langfristigen Praxiserfolg.
Cashflow
Der Cashflow misst den tatsächlichen Geldfluss innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Er zeigt, ob die Praxis genügend Mittel erwirtschaftet, um laufende Kosten und Investitionen zu decken. Ein positiver Cashflow ist Zeichen finanzieller Stärke.
Controlling
Controlling bezeichnet die systematische Planung, Steuerung und Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung der Praxis. Es nutzt Kennzahlen, um Effizienz und Rentabilität zu bewerten. Regelmäßiges Controlling ermöglicht frühzeitiges Gegensteuern bei Abweichungen.
Corporate Design
Corporate Design bezeichnet das einheitliche visuelle Erscheinungsbild einer Praxis. Dazu gehören Logo, Farben, Schriften und Gestaltungsrichtlinien. Ein konsistentes Design stärkt Wiedererkennung und Vertrauen bei Patienten.
Darlehen
Ein Darlehen ist eine vertraglich vereinbarte Geldsumme, die über einen festgelegten Zeitraum zurückgezahlt wird. Es wird häufig von Banken für Praxisgründungen vergeben. Zins und Laufzeit bestimmen die finanzielle Belastung des Gründers.
Datenschutz
Datenschutz bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch und unbefugtem Zugriff. In Arztpraxen betrifft das insbesondere Patientendaten. Ein konsequentes Datenschutzkonzept ist rechtlich vorgeschrieben und stärkt das Vertrauen der Patienten.
Datenschutzmanagement
Datenschutzmanagement sorgt für den korrekten Umgang mit sensiblen Patienten- und Personaldaten. Es umfasst technische Sicherheitsmaßnahmen und organisatorische Abläufe. Ziel ist der Schutz der Daten gemäß DSGVO und Berufsordnung.
Datenschutzserver
Ein Datenschutzserver speichert und schützt sensible Patientendaten vor unbefugtem Zugriff. Er erfüllt die Anforderungen der DSGVO und des Gesundheitsdatenschutzes. Regelmäßige Backups und Verschlüsselung sind Pflicht.
Delegation
Delegation bedeutet die Übertragung bestimmter Aufgaben an qualifizierte Mitarbeiterinnen. Sie erhöht Effizienz und schafft Freiraum für ärztliche Kernaufgaben. Voraussetzung ist eine klare Anweisung und regelmäßige Kontrolle.
Dienstvertrag
Ein Dienstvertrag verpflichtet zur Erbringung einer Leistung, ohne den Erfolg zu garantieren. Im medizinischen Bereich betrifft dies oft freie Mitarbeit oder Beratungsleistungen. Er unterscheidet sich vom Arbeitsvertrag durch mehr Flexibilität, aber weniger Schutzrechte.
Digitalisierung
Digitalisierung beschreibt die Einführung und Nutzung digitaler Technologien in der Arztpraxis. Sie umfasst elektronische Patientenakten, Online-Terminvergabe und digitale Kommunikation. Sie steigert Effizienz, Transparenz und Patientenkomfort.
Dokumentation
Dokumentation umfasst die vollständige und nachvollziehbare Aufzeichnung aller medizinischen Maßnahmen und Befunde. Sie ist rechtlich vorgeschrieben und dient der Qualitätssicherung. Eine lückenlose Dokumentation schützt vor Haftungsrisiken.
DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) regelt europaweit den Umgang mit personenbezogenen Daten. Arztpraxen müssen technische und organisatorische Maßnahmen zur Datensicherheit umsetzen. Verstöße können hohe Bußgelder nach sich ziehen.
Due Diligence
Die Due Diligence ist eine gründliche Prüfung einer Praxis vor Kauf oder Beteiligung. Sie umfasst rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Aspekte. Ziel ist, Risiken zu erkennen und den tatsächlichen Wert zu bestimmen.
EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab)
Der EBM ist das Abrechnungssystem für gesetzlich Versicherte. Er definiert, welche Leistungen abrechenbar sind und wie sie bewertet werden. Ärztinnen müssen sich mit dem EBM auskennen, um wirtschaftlich korrekt abzurechnen.
eHealth
eHealth bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen zur Verbesserung von Diagnostik, Therapie und Verwaltung. Dazu gehören Apps, Wearables und Online-Patientenportale. Für Arztpraxen bietet eHealth neue Chancen der Vernetzung.
Eigenkapital
Eigenkapital ist das von der Ärztin oder dem Arzt selbst eingebrachte Geld in die Praxisgründung. Es verbessert die Bonität und erhöht die Chancen auf eine Kreditbewilligung. Eine ausreichende Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Stabilität.
Einkommensteuer
Die Einkommensteuer wird auf den Gewinn der Ärztin oder des Arztes erhoben. Grundlage ist das zu versteuernde Einkommen aus der Praxistätigkeit. Eine vorausschauende Steuerplanung hilft, Liquiditätsengpässe zu vermeiden.
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)
Die EÜR ist eine vereinfachte Methode zur Gewinnermittlung für Freiberufler wie Ärztinnen und Ärzte. Sie stellt Einnahmen und Ausgaben gegenüber, um den Überschuss zu berechnen. Viele Einzelpraxen nutzen sie, da sie weniger aufwendig ist als eine Bilanz.
Einzelpraxis
Die Einzelpraxis ist die klassische Form der ärztlichen Selbstständigkeit. Hier trägt die Ärztin oder der Arzt allein die Verantwortung für Patienten, Finanzen und Organisation. Sie bietet hohe Autonomie, aber auch das volle wirtschaftliche Risiko.
elektronische Patientenakte (ePA)
Die ePA ist eine digitale Sammlung medizinischer Daten, die Patientinnen und Ärzten jederzeit zugänglich ist. Sie fördert Informationsaustausch und Behandlungsqualität. Arztpraxen sind verpflichtet, die ePA in ihre Systeme zu integrieren.
Empfangsbereich
Der Empfangsbereich ist die erste Anlaufstelle für Patienten in der Praxis. Er sollte freundlich, übersichtlich und barrierefrei gestaltet sein. Ein professioneller Empfang prägt den ersten Eindruck nachhaltig.
Empfehlungsmarketing
Empfehlungsmarketing nutzt die Zufriedenheit bestehender Patienten, um neue zu gewinnen. Persönliche Weiterempfehlungen gelten als besonders glaubwürdig. Hohe Servicequalität ist die beste Basis für Empfehlungen.
Energieeffizienz
Energieeffizienz bezeichnet den sparsamen Umgang mit Strom, Wärme und Wasser in der Praxis. Sie senkt Betriebskosten und schont Ressourcen. Energetische Modernisierung wird häufig staatlich gefördert.
eRezept
Das eRezept ersetzt das klassische Papierrezept durch eine digitale Version. Es wird elektronisch ausgestellt und in der Apotheke abgerufen. Es erleichtert Abläufe und reduziert Bürokratie im Praxisalltag.
Existenzgründung
Unter Existenzgründung versteht man den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, etwa durch Gründung oder Übernahme einer Arztpraxis. Sie erfordert betriebswirtschaftliches Wissen, Planung und unternehmerisches Denken. Ziel ist eine stabile und wirtschaftlich tragfähige Praxisführung.
Expansion
Expansion beschreibt die gezielte Vergrößerung der Praxis, etwa durch neue Standorte oder Leistungserweiterung. Sie bietet Wachstumspotenzial, erfordert aber genaue Planung und Finanzierung. Ein solider Businessplan ist dafür unerlässlich.
Facharztpraxis
Eine Facharztpraxis wird von einem Arzt betrieben, der sich auf ein bestimmtes medizinisches Fachgebiet spezialisiert hat, z. B. Dermatologie oder Kardiologie. Sie bietet spezialisierte Leistungen an und hat eine klar definierte Zielgruppe. Der Aufbau erfordert spezifische Geräte und Fachwissen.
Fachkräftemangel
Der Fachkräftemangel bezeichnet die zunehmende Schwierigkeit, qualifiziertes medizinisches Personal zu finden. Er betrifft besonders MFAs und Pflegekräfte. Attraktive Arbeitsbedingungen und gezielte Ausbildung sind Gegenstrategien.
Factoring
Beim Factoring verkauft die Praxis ihre offenen Patientenrechnungen an einen Dienstleister, der sofort Geld auszahlt. Dadurch verbessert sich die Liquidität und das Ausfallrisiko sinkt. Es ist besonders bei vielen Privatpatienten attraktiv.
Fehlerkultur
Fehlerkultur bezeichnet den offenen und konstruktiven Umgang mit Fehlern im Praxisalltag. Sie fördert Lernen, Transparenz und Sicherheit. Eine positive Fehlerkultur stärkt Vertrauen im Team und verbessert langfristig die Qualität.
Filialpraxis
Eine Filialpraxis ist eine Nebenpraxis, die zusätzlich zum Hauptstandort betrieben wird. Sie dient häufig der besseren regionalen Versorgung oder dem Ausbau des Patientenstamms. Für den Betrieb ist eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung erforderlich.
Finanzamt
Das Finanzamt ist die Behörde, die für Steuererhebung und -prüfung zuständig ist. Es überwacht, ob eine Praxis ihre steuerlichen Pflichten korrekt erfüllt. Eine offene Kommunikation hilft, Missverständnisse und Nachforderungen zu vermeiden.
Finanzplanung
Die Finanzplanung umfasst alle geplanten Einnahmen, Ausgaben und Investitionen einer Praxis. Sie zeigt, ob das Vorhaben wirtschaftlich tragfähig ist. Eine solide Finanzplanung ist Grundlage für Banken und Fördermittelgeber.
Flyer
Flyer sind kompakte Informationsmaterialien über Leistungen und Schwerpunkte der Praxis. Sie eignen sich für Wartezimmer, Apotheken oder lokale Kooperationen. Klare Gestaltung und verständliche Sprache erhöhen die Wirksamkeit.
Fördermittel
Fördermittel sind staatliche oder regionale Zuschüsse und Darlehen, die Ärztinnen und Ärzte bei der Praxisgründung unterstützen. Sie können zinsgünstige Kredite, Bürgschaften oder Zuschüsse umfassen. Eine gezielte Recherche lohnt sich, da die Programme regelmäßig wechseln.
Fortbildung
Fortbildungen halten medizinisches und organisatorisches Wissen aktuell. Ärztinnen und MFA sind verpflichtet, sich regelmäßig weiterzubilden. Sie sichern Qualität, Patientensicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.
Fremdkapital
Fremdkapital stammt von externen Geldgebern, etwa Banken oder Förderinstituten. Es ermöglicht die Finanzierung größerer Investitionen, führt aber zu Zins- und Rückzahlungspflichten. Ein ausgewogenes Verhältnis zu Eigenkapital ist wichtig für finanzielle Gesundheit.
Gebäudemanagement
Gebäudemanagement umfasst die Wartung, Instandhaltung und Organisation der Praxisimmobilie. Es sorgt für Sicherheit, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit. Professionelles Gebäudemanagement reduziert Ausfallzeiten und Kosten.
Gehaltsstruktur
Die Gehaltsstruktur beschreibt die Vergütungsordnung innerhalb der Praxis. Sie sollte transparent, leistungsgerecht und marktkonform gestaltet sein. Faire Bezahlung fördert Motivation und Mitarbeiterbindung.
Gemeinschaftspraxis
In einer Gemeinschaftspraxis schließen sich mehrere Ärztinnen und Ärzte zusammen, um gemeinsam Patienten zu behandeln. Sie teilen sich Kosten, Personal und Räume, aber auch Gewinne und Risiken. Diese Kooperationsform ist rechtlich eine Berufsausübungsgemeinschaft (BAG).
Gesellschaftsvertrag
Der Gesellschaftsvertrag regelt die Rechte und Pflichten der Gesellschafter in einer Berufsausübungsgemeinschaft oder einem MVZ. Er definiert Gewinnverteilung, Entscheidungsprozesse und Haftungsfragen. Eine sorgfältige Gestaltung beugt Konflikten und rechtlichen Problemen vor.
Gewerbesteuer
Freiberufliche Ärztinnen zahlen in der Regel keine Gewerbesteuer. Sie fällt nur an, wenn die Praxis gewerbliche Tätigkeiten ausübt oder als gewerblich eingestuft wird. Dennoch sollte die Abgrenzung zur Sicherheit steuerlich geprüft werden.
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Die GuV zeigt alle Erträge und Aufwendungen eines bestimmten Zeitraums. Sie gibt Auskunft über die Wirtschaftlichkeit der Praxis. Zusammen mit der Bilanz bildet sie die Grundlage für betriebswirtschaftliche Entscheidungen.
GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)
Die GOÄ regelt die Vergütung ärztlicher Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie legt Gebührenrahmen und Abrechnungsziffern fest. Für Privatpatienten ist sie die verbindliche Grundlage der Rechnungsstellung.
Google My Business
Google My Business ist ein kostenloses Tool zur Verwaltung des Praxiseintrags bei Google. Es zeigt Adresse, Öffnungszeiten und Bewertungen direkt in der Suche. Ein gepflegter Eintrag verbessert Auffindbarkeit und Vertrauen.
Gründerkonzept
Das Gründerkonzept ist die inhaltliche und strategische Grundlage für eine Praxisgründung. Es fasst die persönliche Motivation, das medizinische Angebot und die wirtschaftlichen Ziele zusammen. Es dient als Leitfaden für Planung und Umsetzung der Praxisidee.
Gründungsberatung
Gründungsberatung unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei der Planung und Umsetzung ihrer Praxisgründung. Sie umfasst betriebswirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Aspekte. Professionelle Beratung steigert die Erfolgschancen und verhindert typische Fehler.
Gründungsfinanzierung
Die Gründungsfinanzierung beschreibt die Bereitstellung des Kapitals für Aufbau oder Übernahme einer Arztpraxis. Sie kann durch Eigenkapital, Bankdarlehen oder Fördermittel erfolgen. Eine sorgfältige Finanzplanung ist entscheidend für Liquidität und Stabilität.
Gründungsstrategie
Die Gründungsstrategie definiert den Weg von der Idee bis zur erfolgreichen Praxisführung. Sie legt fest, ob eine Neugründung, Übernahme oder Kooperation gewählt wird. Eine klare Strategie hilft, Risiken zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen.
Haftung
Haftung bedeutet die rechtliche Verantwortung für verursachte Schäden. In Arztpraxen betrifft dies insbesondere Behandlungsfehler oder Organisationsmängel. Eine ausreichende Haftpflichtversicherung schützt vor finanziellen Folgen.
Honorareinnahmen
Honorareinnahmen sind die Vergütungen, die Ärztinnen und Ärzte für ihre Leistungen erhalten. Sie stammen aus Kassenabrechnungen, Privatabrechnungen oder individuellen Gesundheitsleistungen. Sie bilden die zentrale Einnahmequelle der Praxis.
Honorarverteilung
Die Honorarverteilung beschreibt, wie die Kassenärztliche Vereinigung die Gesamteinnahmen unter den Vertragsärzten verteilt. Sie erfolgt nach einem festgelegten Punktesystem. Transparenz und Kenntnis der Verteilungsmechanismen sind für Ärzte wichtig.
Honorarvertrag
Ein Honorarvertrag wird häufig mit externen Ärztinnen, Dozenten oder Beratern geschlossen. Er regelt Leistungsumfang, Vergütung und Haftung. Für Praxen bietet er eine flexible Möglichkeit zur Zusammenarbeit auf Honorarbasis.
Hygieneplan
Der Hygieneplan legt verbindliche Maßnahmen zur Infektionsprävention in der Praxis fest. Er beschreibt Reinigung, Desinfektion, Sterilisation und Schutzkleidung. Regelmäßige Schulungen und Kontrollen sichern die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.
Innenarchitektur
Innenarchitektur befasst sich mit der ästhetischen und funktionalen Gestaltung der Praxisräume. Sie verbindet Design mit Ergonomie und Corporate Identity. Eine gut geplante Innenarchitektur stärkt das Praxisimage.
Investitionsplan
Der Investitionsplan listet alle geplanten Anschaffungen und Ausgaben auf, die für den Praxisaufbau notwendig sind. Dazu zählen Medizinische Geräte, Einrichtung, IT und Umbauten. Er dient der Ermittlung des Kapitalbedarfs und ist zentraler Bestandteil der Finanzplanung.
IT-Infrastruktur
Die IT-Infrastruktur beinhaltet alle digitalen Systeme und Netzwerke in der Praxis. Dazu gehören Computer, Server, Software und Sicherheitslösungen. Eine stabile und sichere IT ist Grundlage moderner Praxisorganisation.
Kapitalbedarf
Der Kapitalbedarf beschreibt die gesamte Summe, die zur Gründung oder Übernahme einer Arztpraxis benötigt wird. Er setzt sich aus Investitionen und laufenden Kosten bis zum Praxisstart zusammen. Eine präzise Berechnung verhindert spätere Liquiditätsengpässe.
Kassenabrechnung
Die Kassenabrechnung umfasst alle Leistungen, die mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet werden. Sie erfolgt quartalsweise nach dem EBM-System. Eine fehlerfreie Abrechnung ist entscheidend für die pünktliche Auszahlung der Honorare.
Kassenärztliche Vereinigung (KV)
Die KV ist die Körperschaft, die die ambulante Medizinische Versorgung für gesetzlich Versicherte organisiert. Sie verteilt die Honorare, prüft Abrechnungen und vergibt Zulassungen. Jede niedergelassene Ärztin ist Pflichtmitglied der KV ihres Bundeslandes.
Kassensitz
Ein Kassensitz ist der offizielle Vertragsarztsitz, der zur Behandlung gesetzlich Versicherter berechtigt. Er ist regional begrenzt und kann gekauft, übernommen oder beantragt werden. Der Wert eines Kassensitzes hängt stark von Fachrichtung und Standort ab.
Kaufpreisermittlung
Die Kaufpreisermittlung dient der objektiven Bewertung einer Arztpraxis vor Verkauf oder Übernahme. Sie berücksichtigt materielle und immaterielle Werte wie Einrichtung, Geräte und Patientenstamm. Fachgutachter oder spezialisierte Berater unterstützen diesen Prozess.
KfW-Förderung
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet spezielle Förderkredite für Existenzgründer im Gesundheitswesen an. Diese zeichnen sich durch günstige Zinsen und lange Laufzeiten aus. Die Beantragung erfolgt meist über die Hausbank.
KI in der Medizin
Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei Diagnose, Dokumentation und Entscheidungsprozessen. Sie kann Muster in Daten erkennen und Behandlungen optimieren. Ihr Einsatz erfordert Datenschutz, Transparenz und ärztliche Kontrolle.
Konfliktmanagement
Konfliktmanagement umfasst Strategien zur Erkennung und Lösung von Spannungen im Team. Ziel ist es, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten, bevor sie eskalieren. Eine offene Kommunikation ist der Schlüssel zu einer positiven Konfliktkultur.
Kontenrahmen
Der Kontenrahmen ist eine standardisierte Gliederung aller Buchungskonten in der Praxisbuchhaltung. Er sorgt für Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit der Zahlen. Für Heilberufe existieren spezielle Kontenrahmen wie der SKR03 oder SKR04.
Kooperation
Kooperationen zwischen Ärztinnen oder mit anderen Gesundheitsanbietern ermöglichen Synergien und bessere Patientenversorgung. Sie können organisatorisch oder fachlich erfolgen. Klare Verträge sichern eine faire Zusammenarbeit.
Kooperationsvertrag
Ein Kooperationsvertrag definiert die Zusammenarbeit zwischen Ärzten oder zwischen Arztpraxen und anderen Einrichtungen. Er regelt Zuständigkeiten, Honorare und Haftung. Transparente Vereinbarungen sichern eine reibungslose Kooperation ab.
Kostenrechnung
Die Kostenrechnung analysiert die anfallenden Kosten in der Praxis und ordnet sie bestimmten Leistungen oder Bereichen zu. Sie dient der Wirtschaftlichkeitskontrolle und Preisgestaltung. So können unnötige Ausgaben frühzeitig erkannt werden.
KV-Abrechnung
Die KV-Abrechnung ist die elektronische Meldung aller Kassenleistungen an die Kassenärztliche Vereinigung. Sie bildet die Grundlage für die Auszahlung der Honorare. Sorgfalt und Fristenkontrolle sind entscheidend für eine reibungslose Abrechnung.
Leasing
Leasing ist eine Finanzierungsform, bei der Medizinische Geräte oder Fahrzeuge gegen eine monatliche Gebühr genutzt werden. Nach Vertragsende kann das Objekt oft übernommen oder zurückgegeben werden. Leasing schont die Liquidität und bietet steuerliche Vorteile.
Lieferantenmanagement
Lieferantenmanagement steuert die Zusammenarbeit mit Anbietern von medizinischem Material, Geräten und Dienstleistungen. Ziel ist eine verlässliche, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Versorgung. Gute Beziehungen zu Lieferanten sichern reibungslose Abläufe.
Liquidität
Liquidität bezeichnet die Fähigkeit, fällige Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Eine gute Liquiditätssteuerung ist besonders in der Startphase entscheidend. Sie verhindert Zahlungsausfälle und stärkt das Vertrauen von Partnern und Banken.
Liquiditätsplanung
Die Liquiditätsplanung stellt sicher, dass die Praxis jederzeit zahlungsfähig bleibt. Sie erfasst Ein- und Auszahlungen über einen definierten Zeitraum. Besonders in der Gründungsphase ist eine genaue Liquiditätskontrolle entscheidend.
Logoentwicklung
Das Praxislogo ist das visuelle Symbol der Marke und vermittelt Werte und Professionalität. Es sollte klar, einprägsam und zu Fachrichtung und Zielgruppe passen. Ein gutes Logo schafft Identität und Wiedererkennung.
Lohnabrechnung
Die Lohnabrechnung erfasst alle Gehaltsbestandteile, Abzüge und Arbeitgeberanteile. Sie muss monatlich korrekt und gesetzeskonform erstellt werden. Viele Praxen übertragen diese Aufgabe an Steuerberater oder Lohnbüros.
Markenbildung
Markenbildung ist der Prozess, eine Praxis als unverwechselbare Marke zu etablieren. Sie verbindet fachliche Kompetenz mit emotionalen Werten. Eine starke Marke schafft Vertrauen und langfristige Patientenbindung.
Marketingstrategie
Die Marketingstrategie beschreibt, wie eine Praxis neue Patienten gewinnt und bestehende bindet. Sie umfasst Maßnahmen wie Online-Auftritt, Öffentlichkeitsarbeit und Servicequalität. Eine durchdachte Strategie unterstützt langfristiges Wachstum.
Marktanalyse
Die Marktanalyse untersucht das Umfeld, die Nachfrage und die Konkurrenzsituation im Gesundheitssektor. Sie zeigt, welche Leistungen in der Region gefragt sind. Eine gründliche Analyse erhöht die Erfolgsaussichten der Praxisgründung erheblich.
Medizinische Geräte
Medizinische Geräte sind technische Hilfsmittel zur Diagnose, Behandlung und Überwachung. Ihre Anschaffung erfordert fachgerechte Auswahl, Schulung und regelmäßige Wartung. Sie stellen einen wesentlichen Investitionsfaktor dar.
Medizinische Versorgung
Unter medizinischer Versorgung versteht man die Bereitstellung diagnostischer, therapeutischer und präventiver Leistungen für die Bevölkerung. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte tragen wesentlich zur ambulanten Versorgung bei. Sie ist Teil des öffentlichen Gesundheitssystems.
Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Ein MVZ ist eine größere organisatorische Einheit, in der verschiedene Fachärzte unter einem Dach zusammenarbeiten. Es kann von Ärzten, Krankenhäusern oder anderen Trägern betrieben werden. MVZs bieten interdisziplinäre Versorgung und sind besonders in Städten verbreitet.
Medizinprodukterecht
Das Medizinprodukterecht regelt Herstellung, Zulassung und Betrieb medizinischer Geräte. Ärztinnen müssen sicherstellen, dass verwendete Produkte zertifiziert und regelmäßig geprüft sind. Verstöße können rechtliche Konsequenzen haben.
Medizintechnik
Medizintechnik umfasst alle technischen Systeme und Geräte im medizinischen Einsatz. In der Praxis betrifft das etwa EKGs, Ultraschall oder Sterilisatoren. Sicherheit, Wartung und Zulassung sind gesetzlich streng geregelt.
MFA (Medizinische Fachangestellte)
Medizinische Fachangestellte sind die zentralen Mitarbeiterinnen in einer Arztpraxis. Sie übernehmen administrative Aufgaben, assistieren bei Behandlungen und betreuen Patienten. Gut geschultes und motiviertes Personal ist entscheidend für den reibungslosen Praxisablauf.
Mietvertrag
Der Mietvertrag legt die Bedingungen für die Nutzung der Praxisräume fest. Er enthält Regelungen zu Mietdauer, Kündigung, Nebenkosten und Umbauten. Ärztinnen und Ärzte sollten auf lange Laufzeiten und Anpassungsklauseln achten, um Planungssicherheit zu haben.
Mitarbeiterführung
Mitarbeiterführung umfasst alle Maßnahmen zur Leitung, Motivation und Entwicklung des Praxisteams. Sie basiert auf Kommunikation, Wertschätzung und klaren Zielen. Eine gute Führung steigert Zufriedenheit und Effizienz im Arbeitsalltag.
Mitarbeitergespräch
Das Mitarbeitergespräch ist ein strukturiertes Gespräch zwischen Praxisleitung und Angestellten. Es dient der Rückmeldung, Zielvereinbarung und persönlichen Weiterentwicklung. Regelmäßige Gespräche fördern Motivation und Vertrauen.
Mitarbeiterschulung
Mitarbeiterschulungen dienen der kontinuierlichen Weiterbildung des Praxisteams. Themen sind oft Hygiene, Datenschutz oder Kommunikation. Regelmäßige Schulungen fördern Qualität und Motivation.
Mobiliar
Das Mobiliar umfasst alle Einrichtungsgegenstände wie Schreibtische, Stühle und Schränke. Es sollte ergonomisch, hygienisch und optisch ansprechend sein. Hochwertige Möbel tragen zum Wohlbefinden von Patienten und Personal bei.
Motivation
Motivation beschreibt den inneren Antrieb der Mitarbeitenden, engagiert zu arbeiten. Sie entsteht durch Anerkennung, gute Arbeitsbedingungen und Teamgeist. Eine motivierte Belegschaft trägt maßgeblich zum Praxiserfolg bei.
Nachfolgeplanung
Nachfolgeplanung bereitet den geordneten Übergang einer Praxis an einen Nachfolger vor. Sie umfasst rechtliche, steuerliche und emotionale Aspekte. Frühzeitige Planung sichert den Praxiswert und den Fortbestand der Versorgung.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit in der Arztpraxis bedeutet umweltbewusstes und ressourcenschonendes Handeln. Dazu gehören Energieeinsparung, Abfallvermeidung und nachhaltige Beschaffung. Umweltfreundliche Praxen stärken Image und Zukunftsfähigkeit.
Netzwerkbildung
Netzwerkbildung bedeutet den Aufbau professioneller Kontakte zu Kolleginnen, Kliniken und Dienstleistern. Sie fördert Austausch, Fortbildung und gegenseitige Unterstützung. Netzwerke stärken die Position im Gesundheitsmarkt.
Netzwerkplanung
Die Netzwerkplanung sorgt für eine reibungslose digitale Kommunikation zwischen Geräten und Arbeitsplätzen. Sie berücksichtigt Datensicherheit, Geschwindigkeit und Ausfallschutz. Professionelle Planung verhindert IT-Störungen im Praxisbetrieb.
Niederlassung
Die Niederlassung beschreibt die Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit eines Arztes in einer eigenen Praxis. Sie setzt eine Approbation und in der Regel eine Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung voraus. Sie markiert den Übergang von der angestellten zur freiberuflichen Tätigkeit.
Notfallausstattung
Die Notfallausstattung umfasst alle Geräte und Materialien zur Erstversorgung medizinischer Notfälle. Dazu gehören Defibrillator, Notfallmedikamente und Beatmungsbeutel. Sie muss jederzeit griffbereit und regelmäßig überprüft werden.
Onboarding
Onboarding beschreibt die strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es umfasst fachliche Anleitung, Vorstellung des Teams und der Abläufe. Ein gutes Onboarding fördert Integration und Motivation.
Online-Marketing
Online-Marketing umfasst alle digitalen Maßnahmen zur Patientengewinnung, etwa Website, Social Media oder Suchmaschinenwerbung. Es ermöglicht gezielte Ansprache und messbare Erfolge. Für Praxen ist es ein wichtiger Baustein moderner Kommunikation.
Organisationshandbuch
Das Organisationshandbuch dokumentiert alle wichtigen Abläufe, Zuständigkeiten und Standards in der Praxis. Es dient als Nachschlagewerk für Mitarbeitende und ist Bestandteil des Qualitätsmanagements. Regelmäßige Aktualisierung sichert Qualität und Einheitlichkeit.
Patientenbewertungen
Patientenbewertungen beeinflussen den Ruf und die Entscheidung neuer Patienten. Authentische, positive Bewertungen stärken das Vertrauen in die Praxis. Professioneller Umgang mit Kritik zeigt Qualität und Kundenorientierung.
Patientenbindung
Patientenbindung beschreibt Maßnahmen, um Patienten langfristig an die Praxis zu binden. Freundlicher Service, gute Erreichbarkeit und Vertrauen sind entscheidend. Sie sichert stabile Umsätze und stärkt das Image.
Patientenkommunikation
Patientenkommunikation umfasst alle Gespräche, Informationen und Interaktionen mit Patienten. Eine empathische und klare Kommunikation stärkt Vertrauen und Therapietreue. Sie ist ein zentraler Faktor für Patientenzufriedenheit.
Patientenverwaltung
Die Patientenverwaltung beinhaltet die Erfassung, Pflege und Organisation aller Patientendaten. Sie erfolgt meist über Praxissoftware und unterliegt strengen Datenschutzvorgaben. Eine strukturierte Verwaltung ist Grundlage für reibungslose Abläufe und korrekte Abrechnungen.
Personalentwicklung
Personalentwicklung bezeichnet die gezielte Förderung und Weiterbildung von Mitarbeitenden. Sie verbessert Qualifikation, Motivation und Loyalität. Eine kontinuierliche Entwicklung stärkt langfristig die Leistungsfähigkeit der Praxis.
Personalplanung
Personalplanung umfasst die Organisation von Personalbedarf, Aufgabenverteilung und Einsatzzeiten. Eine vorausschauende Planung verhindert Engpässe und Überlastung. Sie trägt wesentlich zu einem stabilen Praxisbetrieb bei.
Positionierung
Positionierung beschreibt, wie sich eine Praxis im Markt von anderen Anbietern unterscheidet. Sie legt fest, für welche Patienten und Leistungen die Praxis steht. Eine klare Positionierung stärkt das Image und erleichtert gezieltes Marketing.
PR-Konzept
Ein PR-Konzept legt die Strategie für Öffentlichkeitsarbeit fest. Es definiert Ziele, Zielgruppen und Kommunikationskanäle. Durch gezielte PR-Maßnahmen kann eine Praxis ihr Image aktiv gestalten.
Praxisbewertung
Die Praxisbewertung ermittelt den finanziellen und ideellen Wert einer Arztpraxis. Sie dient als Grundlage für Kauf, Verkauf oder Finanzierung. Fachgutachter berücksichtigen dabei Umsatz, Rentabilität und Zukunftsaussichten.
Praxisfinanzierung
Praxisfinanzierung umfasst alle Maßnahmen zur Bereitstellung des Kapitals für Gründung, Übernahme oder Ausbau einer Arztpraxis. Sie kann über Eigenmittel, Kredite oder Förderprogramme erfolgen. Eine durchdachte Finanzierung sichert Stabilität und Wachstum.
Praxisgemeinschaft
In einer Praxisgemeinschaft nutzen mehrere Ärztinnen und Ärzte gemeinsam Räume und Geräte, behandeln jedoch ihre Patienten rechtlich getrennt. Jeder Arzt rechnet eigenständig ab. Diese Form bietet Kostenvorteile, erfordert aber eine saubere organisatorische Trennung.
Praxisgründung
Praxisgründung bezeichnet den gesamten Prozess der Errichtung einer eigenen Arztpraxis. Dazu gehören Planung, Finanzierung, Genehmigungen und die Umsetzung des Geschäftskonzepts. Ziel ist die langfristig erfolgreiche und rechtssichere Niederlassung im ambulanten Bereich.
Praxisleitbild
Ein Praxisleitbild definiert Werte, Ziele und Philosophie der Arztpraxis. Es dient als Orientierung für das Team und prägt das Praxisimage nach außen. Ein authentisches Leitbild stärkt Identität und Motivation.
Praxismanagement
Praxismanagement umfasst alle organisatorischen, administrativen und wirtschaftlichen Aufgaben in einer Arztpraxis. Es sorgt dafür, dass Abläufe effizient und patientenorientiert funktionieren. Ein gutes Management entlastet die Ärztin und steigert die Wirtschaftlichkeit.
Praxismanager/in
Eine Praxismanagerin oder ein Praxismanager koordiniert organisatorische, betriebswirtschaftliche und personelle Abläufe. Sie entlasten die Ärztin bei administrativen Aufgaben und tragen wesentlich zur Effizienz bei. Besonders in größeren Praxen ist diese Rolle unverzichtbar.
Praxismarketing
Praxismarketing umfasst alle Maßnahmen, die die Sichtbarkeit und das Image einer Arztpraxis stärken. Es zielt darauf ab, neue Patienten zu gewinnen und bestehende zu binden. Dabei sind ärztliche Berufsordnungen zu beachten, die Werbung nur in sachlicher Form erlauben.
Praxisname
Der Praxisname ist ein zentrales Element des Außenauftritts. Er sollte leicht merkbar, rechtlich unbedenklich und fachlich passend sein. Ein klarer Name trägt wesentlich zum Markenaufbau bei.
Praxisräume
Praxisräume sind die räumliche Grundlage für den Betrieb einer Arztpraxis. Sie müssen funktional, hygienisch und patientenfreundlich gestaltet sein. Eine gute Raumplanung fördert Effizienz und Wohlbefinden von Team und Patienten.
Praxissoftware
Praxissoftware ist ein digitales System zur Verwaltung medizinischer und administrativer Prozesse. Sie unterstützt bei Terminplanung, Dokumentation, Abrechnung und Statistik. Die Wahl einer passenden Software ist entscheidend für Effizienz und Sicherheit.
Praxisstandort
Der Praxisstandort ist der geografische Ort, an dem die ärztliche Tätigkeit ausgeübt wird. Die Wahl des Standorts beeinflusst Patientenzahl, Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit. Eine gründliche Standortanalyse ist daher ein zentraler Bestandteil des Businessplans.
Praxisübernahme
Bei einer Praxisübernahme wird eine bestehende Arztpraxis vollständig oder teilweise von einem neuen Inhaber übernommen. Dabei werden oft Patientenstamm, Einrichtung und Personal mit übernommen. Diese Variante ist meist weniger risikoreich als eine Neugründung, da sie auf einer bestehenden Struktur aufbaut.
Praxisverkauf
Beim Praxisverkauf wird eine bestehende Arztpraxis an einen Nachfolger übertragen. Dabei werden Patientenstamm, Geräte und oft auch Personal mitübernommen. Eine professionelle Bewertung und rechtliche Begleitung sind entscheidend für einen fairen Preis.
Praxiswert
Der Praxiswert ist der monetäre Wert einer Arztpraxis, bestehend aus materiellen und immateriellen Faktoren. Dazu zählen Geräte, Einrichtung, Patientenstamm und Standort. Er ist Grundlage für Verkauf, Übernahme oder Finanzierung.
Preisstrategie
Die Preisstrategie legt fest, wie privatärztliche oder individuelle Gesundheitsleistungen kalkuliert werden. Sie berücksichtigt Kosten, Marktumfeld und Zahlungsbereitschaft der Patienten. Eine faire und transparente Preisgestaltung stärkt Vertrauen und Wirtschaftlichkeit.
Pressearbeit
Pressearbeit beinhaltet den gezielten Kontakt zu lokalen Medien, um über die Praxis und medizinische Themen zu berichten. Sie erhöht Bekanntheit und Glaubwürdigkeit. Pressemitteilungen und Interviews sind typische Instrumente.
Printwerbung
Printwerbung umfasst klassische Werbemittel wie Flyer, Plakate oder Broschüren. Sie ist besonders wirksam für lokale Zielgruppen. Einheitliches Design und klare Botschaften sind entscheidend für den Erfolg.
Privatabrechnung
Privatabrechnung bezeichnet die Abrechnung ärztlicher Leistungen mit privatversicherten Patienten. Grundlage ist die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Eine korrekte Berechnung und Dokumentation ist für Liquidität und Rechtssicherheit wichtig.
Prozessautomatisierung
Prozessautomatisierung nutzt Software, um wiederkehrende Aufgaben automatisch auszuführen. Beispiele sind Terminbestätigung oder Rechnungsversand. Sie spart Zeit, reduziert Fehler und entlastet das Praxisteam.
Prozessoptimierung
Prozessoptimierung analysiert und verbessert Arbeitsabläufe in der Praxis. Ziel ist die Reduzierung von Wartezeiten, Fehlern und Kosten. Kleine Veränderungen können große Effizienzgewinne bringen.
Qualitätsmanagement (QM)
QM beschreibt die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Qualitätsstandards in der Praxis. Es umfasst Prozesse, Patientenservice und Sicherheitsmaßnahmen. Ein zertifiziertes QM-System ist in Arztpraxen Pflicht und stärkt das Vertrauen der Patienten.
Qualitätszirkel
Qualitätszirkel sind regelmäßige Treffen von Ärztinnen zur gemeinsamen Qualitätsverbesserung. Sie dienen dem Austausch über Behandlungsstandards, Erfahrungen und neue Erkenntnisse. Sie fördern kollegiales Lernen und kontinuierliche Entwicklung.
Raumkonzept
Das Raumkonzept beschreibt die Aufteilung und Gestaltung der Praxisräume. Es berücksichtigt Arbeitsabläufe, Patientenwege und gesetzliche Vorgaben. Ein durchdachtes Konzept verbessert Organisation und Atmosphäre.
Rentabilitätsvorschau
Die Rentabilitätsvorschau zeigt, wie sich Ertrag und Gewinn der Praxis über die kommenden Jahre entwickeln werden. Sie ist Bestandteil jedes Businessplans und Grundlage für Finanzierungsentscheidungen. Sie verdeutlicht, ab wann sich die Praxis wirtschaftlich trägt.
Reputation
Reputation bezeichnet den guten Ruf einer Praxis in der Öffentlichkeit und bei Patienten. Sie entsteht durch Qualität, Kommunikation und Patientenerfahrungen. Eine starke Reputation ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Schulung
Schulungen vermitteln praxisrelevantes Wissen, etwa zu Hygiene, Datenschutz oder Kommunikation. Sie fördern Kompetenzen und erhöhen die Arbeitssicherheit. Regelmäßige Schulungen sind Teil des Qualitätsmanagements.
Schweigepflicht
Die ärztliche Schweigepflicht verpflichtet Ärztinnen und Mitarbeiter, vertrauliche Patientendaten nicht weiterzugeben. Sie ist gesetzlich verankert und ethisch zentral für das Arzt-Patienten-Verhältnis. Verstöße können strafrechtliche Konsequenzen haben.
SEO (Suchmaschinenoptimierung)
SEO bezeichnet Strategien, um eine Website bei Google & Co. besser auffindbar zu machen. Durch relevante Inhalte, gute Technik und passende Keywords wird die Sichtbarkeit erhöht. So finden potenzielle Patienten die Praxis leichter online.
Sicherheiten
Sicherheiten sind Vermögenswerte, die Kreditgeber zur Absicherung eines Darlehens verlangen. Dazu zählen Immobilien, Bürgschaften oder Lebensversicherungen. Sie reduzieren das Risiko der Bank und können die Finanzierung erleichtern.
Sicherheitskonzept
Ein Sicherheitskonzept definiert Maßnahmen zum Schutz von Patienten, Personal und Daten. Es umfasst Brandschutz, IT-Sicherheit und Notfallpläne. Ein durchdachtes Konzept ist Teil des Risikomanagements jeder Praxis.
Standortanalyse
Die Standortanalyse bewertet, welcher Ort sich am besten für die geplante Praxis eignet. Sie berücksichtigt Konkurrenz, Bevölkerungsstruktur, Erreichbarkeit und Mietkosten. Ein geeigneter Standort ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor jeder Praxisgründung.
Steuerberater
Ein Steuerberater unterstützt Ärztinnen bei Buchhaltung, Steuererklärungen und Finanzplanung. Er sorgt für korrekte Abrechnungen und optimale steuerliche Gestaltung. Für Praxisgründer ist er ein wichtiger Partner bei allen finanziellen Entscheidungen.
Steueridentifikationsnummer
Die Steueridentifikationsnummer ist eine persönliche Kennziffer für steuerliche Zwecke. Sie bleibt lebenslang gültig und wird für alle Steuererklärungen benötigt. Auch für Praxisgründungen ist sie Voraussetzung.
Steueroptimierung
Steueroptimierung bedeutet die rechtmäßige Nutzung von Gestaltungsspielräumen, um die Steuerlast zu senken. Das kann durch Abschreibungen, Rücklagen oder Investitionsabzugsbeträge erfolgen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Steuerberater ist dabei sinnvoll.
Steuerrecht
Das Steuerrecht umfasst alle gesetzlichen Regelungen zu Abgaben, die auch für Arztpraxen gelten. Es betrifft Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer. Eine fundierte steuerliche Beratung hilft, rechtssicher und effizient zu wirtschaften.
SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse identifiziert Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Gründungsvorhabens. Sie hilft, strategische Entscheidungen fundiert zu treffen. Für Ärztinnen und Ärzte ist sie ein wichtiges Instrument der Businessplan-Erstellung.
Teamentwicklung
Teamentwicklung stärkt Zusammenarbeit, Kommunikation und Motivation im Praxisteam. Durch klare Rollen und gemeinsame Ziele entsteht ein positives Arbeitsklima. Sie ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Patientenzufriedenheit und Effizienz.
Teamkommunikation
Teamkommunikation ist der strukturierte Informationsaustausch innerhalb der Praxis. Regelmäßige Besprechungen und offene Gesprächskultur fördern Zusammenarbeit und vermeiden Missverständnisse. Gute Kommunikation stärkt das Betriebsklima.
Telefonmanagement
Telefonmanagement sorgt für effiziente und freundliche Kommunikation am Telefon. Es umfasst Gesprächsführung, Erreichbarkeit und Organisation von Rückrufen. Professionelles Telefonverhalten prägt den ersten Eindruck der Praxis entscheidend.
Telemedizin
Telemedizin ermöglicht ärztliche Beratung, Diagnose und Behandlung über digitale Kommunikationswege. Sie erweitert die Reichweite der Praxis und verbessert die Versorgung in ländlichen Regionen. Datenschutz und Abrechnung müssen dabei beachtet werden.
Terminplanung
Terminplanung ist die strukturierte Organisation von Patiententerminen, um Wartezeiten zu reduzieren und den Praxisbetrieb zu optimieren. Digitale Terminverwaltungssysteme erleichtern diesen Prozess. Eine gute Planung verbessert sowohl die Effizienz als auch die Patientenzufriedenheit.
Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)
Das TSVG regelt die Verbesserung der Patientenversorgung und die schnellere Terminvergabe. Es verpflichtet Ärztinnen zu erweiterten Sprechzeiten und stärkt digitale Angebote. Es beeinflusst Organisation und Vergütung in Arztpraxen.
Tilgungsplan
Der Tilgungsplan zeigt, wie ein aufgenommenes Darlehen über die Laufzeit zurückgezahlt wird. Er enthält monatliche oder jährliche Raten, bestehend aus Zins- und Tilgungsanteil. Eine realistische Planung erleichtert die langfristige Budgetkontrolle.
Umsatzsteuer
Die Umsatzsteuer wird auf nahezu alle Dienstleistungen erhoben, ist in Arztpraxen aber meist nicht relevant. Medizinische Heilbehandlungen sind in der Regel umsatzsteuerbefreit. Für Nebenleistungen kann sie jedoch anfallen, etwa bei kosmetischen Angeboten.
Unternehmensgründung
Die Unternehmensgründung umfasst alle rechtlichen und organisatorischen Schritte zur Errichtung eines neuen Praxisbetriebs. Dazu zählen Rechtsformwahl, Anmeldung, Finanzierung und strategische Planung. Ärzte werden dabei zu Unternehmern im Gesundheitswesen.
Urlaubsplanung
Urlaubsplanung sorgt für eine gerechte und betriebsverträgliche Verteilung der Urlaubstage im Team. Sie berücksichtigt Praxisbedarf und persönliche Wünsche. Gute Planung verhindert Engpässe und fördert Zufriedenheit.
Versorgungsgrad
Der Versorgungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen vorhandenen und erforderlichen Vertragsarztsitzen in einer Region. Er dient der Steuerung von Zulassungen. Ein hoher Versorgungsgrad bedeutet meist, dass neue Zulassungen begrenzt sind.
Vertragsarztrecht
Das Vertragsarztrecht regelt die Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzten im System der gesetzlichen Krankenversicherung. Es umfasst Zulassung, Abrechnung und Pflichten gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung. Verstöße können zum Verlust der Zulassung führen.
Wartezimmer
Das Wartezimmer dient Patienten zur Überbrückung der Wartezeit. Es sollte angenehm, sauber und mit aktuellen Informationen ausgestattet sein. Eine gute Gestaltung wirkt beruhigend und steigert Patientenzufriedenheit.
Wartungsvertrag
Ein Wartungsvertrag sichert die regelmäßige Kontrolle und Pflege technischer Geräte ab. Er gewährleistet Funktionsfähigkeit, Hygiene und gesetzliche Konformität. Besonders für Medizintechnik ist er unverzichtbar.
Website
Die Praxiswebsite ist die digitale Visitenkarte der Arztpraxis. Sie informiert über Leistungen, Team, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten. Eine professionelle, suchmaschinenoptimierte Website steigert Reichweite und Patientenvertrauen.
Weiterbildungsassistent
Ein Weiterbildungsassistent ist ein Arzt in der Facharztausbildung, der in der Praxis unter Anleitung arbeitet. Die Praxis muss hierfür eine Weiterbildungsermächtigung besitzen. Diese Mitarbeit bringt fachliche Unterstützung und bildet zugleich den ärztlichen Nachwuchs aus.
Wettbewerbsanalyse
Die Wettbewerbsanalyse untersucht bestehende Arztpraxen im Umfeld und deren Leistungen. Sie zeigt Marktchancen und Differenzierungsmöglichkeiten auf. So können Gründer gezielt ihr Alleinstellungsmerkmal entwickeln.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance beschreibt das Gleichgewicht zwischen beruflichen Anforderungen und privatem Leben. Für Ärztinnen ist sie wichtig, um Überlastung und Burnout zu vermeiden. Gute Organisation und Delegation unterstützen diese Balance.
Workflow
Workflow beschreibt den Ablauf einzelner Arbeitsprozesse von der Terminvergabe bis zur Abrechnung. Ein klar definierter Workflow steigert Produktivität und Patientenzufriedenheit. Moderne Software kann viele Arbeitsschritte automatisieren.
Zeugniserstellung
Die Zeugniserstellung ist die Pflicht des Arbeitgebers beim Ausscheiden eines Mitarbeiters. Das Arbeitszeugnis muss wohlwollend und wahrheitsgemäß sein. Eine sorgfältige Formulierung ist wichtig für das berufliche Fortkommen der Mitarbeitenden.
Zielgruppenanalyse
Die Zielgruppenanalyse untersucht, welche Patientengruppen angesprochen werden sollen. Dabei werden Demografie, Bedürfnisse und medizinische Versorgungslücken berücksichtigt. Sie bildet die Grundlage für Marketing und Leistungsangebot.
Zinsbindung
Die Zinsbindung legt fest, wie lange der Zinssatz eines Darlehens unverändert bleibt. Eine längere Bindung bietet Planungssicherheit, kann aber teurer sein. Ärztinnen und Ärzte sollten Zinsentwicklung und Laufzeit sorgfältig abwägen.
Zukunftsstrategie
Die Zukunftsstrategie beschreibt die langfristige Ausrichtung einer Arztpraxis. Sie berücksichtigt Trends wie Digitalisierung, Fachkräftemangel und Patientenbedürfnisse. Eine klare Strategie macht die Praxis zukunftssicher und konkurrenzfähig.
Zulassung
Die Zulassung ist die offizielle Genehmigung, als Vertragsarzt Patienten der gesetzlichen Krankenkassen zu behandeln. Sie wird von der Kassenärztlichen Vereinigung vergeben. Ohne Zulassung ist nur eine rein privatärztliche Tätigkeit möglich.
Zulassungsvertrag
Der Zulassungsvertrag wird zwischen Arzt und Kassenärztlicher Vereinigung geschlossen. Er berechtigt zur Behandlung gesetzlich versicherter Patienten. Er enthält Pflichten wie Sprechstundenzeiten, Dokumentation und Abrechnung nach EBM.

Social Media
Social Media bietet Praxen die Möglichkeit, mit Patienten in Kontakt zu treten und Einblicke zu geben. Plattformen wie Instagram oder Facebook eignen sich für Gesundheitsaufklärung und Markenbildung. Dabei sind Datenschutz und Berufsrecht stets zu beachten.